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Der Fall: Juliane Koepcke

Was ist wahres Glück? Ist es der Zufall, ausgerechnet am Heiligen Abend einen Sturz aus 3000 Metern Höhe in den Urwald zu überleben und nach elf Tagen gerettet zu werden? Während die übrigen 91 Insassen des Flugzeuges sterben, unter ihnen die eigene Mutter? Die Antwort, die Juliane Der Presse Jahre später gab, klang eher nach Demut und Schicksal: „Ich habe sehr viele Jahre gebraucht, bis ich es verinnerlicht hatte, mich arrangiert hatte mit meiner neuen Situation.“

„Damals war ich kein glücklicher Mensch“, sagt die heute 57-Jährige, die seit vielen Jahren Juliane Diller heißt. Ihre Geschichte ging 1972 um die Welt. Eine 17-Jährige stürzt über dem Dschungel Perus ab, erleidet schwere Verletzungen, schlägt sich im Minikleid, mit einer Sandale und einer Tüte Bonbons elf Tage im Urwald mit Kaimanen, Spinnen und gefährlichen Fischen herum, um am Ende von Waldarbeitern gerettet zu werden.

Anschließend wurde sie zum Objekt der Begierde von Paparazzi, man drehte einen Rührfilm über ihre Geschichte und einen Dokumentarfilm. Sie floh buchstäblich nach Deutschland, wo sie zuvor noch nie gewesen war, studierte, promovierte über Fledermäuse im Dschungel und ist heute stellvertretende Direktorin der Zoologischen Staatssammlung München.

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